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Kinder- & Jugendzahnheilkunde

Aktuelle Studien belegen, dass das Risiko einer Karieserkrankung bei Kindern ab dem 2. Lebensjahr erschreckend zugenommen hat. Zudem werden leider nur ca. 10% der Milchzahnkaries bei 2-Jährigen und 20% der Milchzahnkaries bei 3-Jährigen zahnärztlich behandelt. (Quelle ZWP)

Der erste Zahnarztbesuch kann nicht früh genug sein. Es ist ratsam, dass werdende Mütter bereits in der Schwangerschaftszeit regelmäßige Zahnarztbesuche durchführen, um – die Zähne betrachtet – einen guten Schwangerschaftsverlauf zu haben und ihrem Neugeborenen einen bestmöglichen Start ins Leben zu ermöglichen. Denn durch hormonelle Veränderungen und weitere ungünstige Faktorenkönnen beispielsweise Zahnfleischprobleme und das Parodontitisrisiko verstärkt werden. Ein möglicher Zusammenhang zwischen Parodontitis und dem Auftreten von Frühgeburten wird angenommen.

Eltern wird geraten, ihren Nachwuchs bereits im Babyalter zur Vorsorgeuntersuchung, spätestens aber mit Durchbruch des ersten Zahnes, mitzubringen, damit sich die Kinder an den Zahnarztbesuch gewöhnen. Das Hoch- und Runterfahren auf dem Behandlungsstuhl oder das Zusehen, wie der Zahnarzt Mamas/Papas Zähne zählt, hinterlassen positiven Eindruck beim Kind und fördern die Bereitschaft zu einer Erstuntersuchung.

Die gesetzlichen Krankenkassen sehen die erste zahnärztliche Frühuntersuchung erst für den 30. Lebensmonat vor. In diesem Alter sind jedoch bei vielen Kindern bereits erste Zähne kariös.

Es ist empfehlenswert, Kinder sobald wie möglich daran zu gewöhnen, aus einer Tasse zu trinken und von der Flasche zu entwöhnen. Falls dennoch aus der Flasche oder Schnabeltasse getrunken wird, bitten wir Sie, Zucker (auch Fruchtzucker, Milchzucker, Traubenzucker) zu vermeiden. Vor allem mit der Flasche einzuschlafen sollte absolut tabu sein. Viele Eltern geben ein Fläschchen mit Milch oder Saft als Einschlafhilfe mit ins Bett. Jedoch vermehren sich dadurch die Kariesbakterien über Nacht ungestört und das Kariesrisiko steigt extrem an. Gleiches gilt natürlich auch für verdünnte Fruchtsäfte oder Eistee.

Tun Sie Ihrem Kind etwas Gutes, indem Sie süße, zuckerhaltige Getränke gar nicht erst anbieten. Eine Karieserkrankung wirkt sich nur negativ auf das Lebensgefühl des Kindes aus. Meist beginnt sie auf der Innenseite der sichtbaren Frontzähne. Erfolgt dann keine schnelle Behandlung, werden die Zähne dunkelbraun und brechen ab. Das sieht nicht nur unschön aus, oft werden diese „Nuckelkinder“ von anderen Kindern gehänselt. Schreitet die Karieserkrankung noch weiter fort, treten Schmerzen auf und oft können nur noch die Wurzelreste entfernt werden.

Sobald der erste Zahn durchgebrochen ist, sollte auch eifrig Mundhygiene betrieben werden. Wir bieten in unserer Praxis geeignete Prophylaxeprodukte, wie altersgerechte Zahnbürsten und Zahnpasta, an.

Sollten Sie trotz der sorgfältigen Mundhygiene Karies bei Ihrem Kind entdecken, vereinbaren Sie bitte umgehend einen Termin. Milchzahnkaries schreitet extrem schnell voran und je früher sie erkannt wird, desto atraumatischer und schmerzfreier kann behandelt werden. Außerdem kann eine Milchzahnkaries auch auf bleibende Zähne übergreifen. Keine Karies am Milchzahn bedeutet also ein geringeres Kariesrisiko bei bleibenden Zähnen und somit auch eine geringere Notwendigkeit für eine kieferorthopädische Behandlung bzw. Zahnspange.

Eine Behandlung ist für den kleinen Patienten, die Eltern und auch für uns am einfachsten, wenn noch keine Schmerzen aufgetreten sind.

Zudem gestalten wir den Zahnarztbesuch so angenehm wie möglich. Unser liebevoll gestalteter Kinderwarteraum lädt zum bequemen Spielen, Malen oder Lesen ein. Die Behandlungszimmer lassen sich im Handumdrehen in einen Kinderbehandlungsraum „umbauen“ und mit Hilfe lustiger Handpuppen mit Gebissen werden Behandlungsschritte kindgerecht erklärt.

Eine Behandlung sollte dem kleinen Patienten auf keinen Fall schmerzhaft und unangenehm in Erinnerung bleiben. Wir bieten Kindern ab 3 Jahren eine Lachgasbehandlung an, denn unter Einsatz von Lachgas kann das Schmerzempfinden ausgeschaltet und dadurch angenehm behandelt werden. Die Lachgassedierung stellt bei der dentalen Sedierung das bevorzugte Verfahren dar und kommt in der Praxis am häufigsten zum Einsatz. Zudem fördert Lachgas die Entspannung und hilft, aufkommende oder bereits vorhandene Behandlungsängste abzubauen. Eine Lachgassedierung erfordert jedoch die Mitarbeit und die Kooperationsbereitschaft des Patienten. In Fällen, in denen die benötigte Sedierungstiefe nicht erreicht werden kann, bleibt nur die Vollnarkose. Die Lachgasbehandlung ist absolut risikofrei. Zu den Vorteilen zählt auch, dass der Patient bei Bewusstsein ist und normale Schutzreflexe sowie stabile Vitalparameter aufweist. Außerdem kann je nach gewünschtem Wirkungsgrad individuell titriert werden, das heißt, jeder Patient bekommt nur die für ihn notwendige Dosis Lachgas. Mittels einer Lachgassperre wird zudem eine Überdosierung verhindert. Mit der Lachgasmethode konnten wir bisher sehr gute Behandlungsergebnisse erzielen. Bei Kindern mit Atemwegsbeschwerden, geistiger Behinderung, chronischer Lungen- oder Herzerkrankung ist von einer Lachgasbehandlung abzuraten. Für sie empfehlen wir eine Behandlung im Tiefschlaf oder unter Vollnarkose.

Nach Behandlungsabschluss bieten wir ein engmaschiges Recall mit intensiven Prophylaxemaßnahmen und regelmäßiger Fluoridapplikation an, um Ihr Kind durch sein weiteres zahngesundes Leben zu begleiten.

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