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Parodontologie

Zu einem schönen, strahlenden Hollywoodlächeln gehören weiße, kariesfreie und gerade Zähne. Nur gesundes, blasses, entzündungsfreies Zahnfleisch macht dieses Bild ästhetisch ansprechend.

Aber stellen Sie sich rotes, dickes, entzündetes Zahnfleisch und übelriechenden Mundgeruch vor. Das passt nicht! In diesem Fall liegt oft eine Parodontitis vor.

Parodontitis ist die Volkskrankheit Nr. 1. Das Erschreckende dabei ist, dass nur ein sehr geringer Patientenanteil über diese Erkrankung Bescheid weiß. Fast jeder 2. Patient ist betroffen, jeder 5. sogar in einer schweren Form. Und das Erkrankungsrisiko steigt mit zunehmendem Alter.

Parodontitis ist eine Entzündung um die Zahnwurzel herum, die sich bei Nichtbehandlung schleichend ausbreitet, auf Nachbarzähne übergreift und irgendwann den Kieferknochen zerstört.

Heutzutage verlieren erfreulicherweise immer weniger Menschen ihre Zähne durch Karies. Leider erhöht sich jedoch die Anzahl an an Parodontitis erkrankten Menschen stetig. Altersspezifische Probleme wie freiliegende Zahnhälse, Zahnhalskaries und Knochenabbau steigen und somit auch das Parodontitisrisiko. Aber höheres Alter muss nicht zwangsläufig Gingivitis und Parodontitis mit sich bringen.

Ein kleines, wahres Beispiel aus einer deutschen Zahnarztpraxis:

„Ein 60-jähriger Patient kommt im stolzen Bewusstsein, nahezu noch alle natürlichen Zähne zu besitzen, auch kein Problem mit Karies zu haben. Er fällt aus allen Wolken, als ihm eröffnet wird, dass dringend eine parodontale Reinigung mit regelmäßigem Recall notwendig sei, um seine Zähne tatsächlich länger behalten zu können. Von der „Zahnfleischentzündung“ habe er ja gewusst, aber er hätte immer gedacht, es sei viel wichtiger, keine „Löcher“ zu haben.“ (Quelle BZB)

Hieran wird deutlich, dass Karies, und somit die Angst vor Zahnschmerzen, der häufigste Grund für Zahnarztbesuche ist. Parodontitis verursacht oft erst im fortgeschrittenen Stadium Beschwerden. Außerdem fehlt es an Aufklärung über Parodontitis, ihre Ursachen und Auswirkungen.

Das Parodontitisrisiko wird vom Nikotinkonsum am stärksten beeinflusst. Danach folgen systemische und genetische Faktoren wie Diabetes, Leukämie, Autoimmunisierung, Candidiasis, Herpesvirus-Erkrankungen, Schleimhautpemphigoid, Familiäre Neutropenie, Interleukin-1-Polymorphismuskomplex und Medikamente wie Antiepileptika, Immunsuppresiva, Kalziumantagonisten, …

Viele Betroffene wurden leider bei ihren bisherigen Zahnarztbesuchen nie auf eine parodontale Behandlungsnotwendigkeit hingewiesen. Wir haben uns – aufgrund der Notwendigkeit – auf dem Fachgebiet der Parodontose und deren Behandlung spezialisiert. Wir behandeln nach dem Prinzip der Ganzheitlichen Zahnmedizin (komplette Behandlung des Menschen). Genau dies ist der entscheidende Punkt! Denn eine Parodontitis ist sehr häufig Ursache für andere, schwere Erkrankungen.

Der Mund ist die wichtigste Eintrittsstelle für Bakterien in den Körper.

Wussten Sie, dass Parodontitis auch Ursache für Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall oder gar Früh-und Fehlgeburten sein kann? In Deutschland gibt es ca. 8 Mio. Diabetiker. Anhand mehrerer Studien konnte nachgewiesen werden, dass Diabetiker 3x häufiger von Parodontitis betroffen sind als Stoffwechselgesunde.

Zur Risikogruppe gehören auch Schwangere, Frauen mit Kinderwunsch, Implantatpatienten und Patienten mit koronarer Herzkrankheit.

Um solche Folgen zu vermeiden, möchten wir eine eventuelle Erkrankung so früh wie möglich erkennen und behandeln. Das setzt Professionalität und konsequente Patientenmitarbeit voraus. Wir erheben regelmäßig parodontale Befunde, wodurch wir eine Erkrankung rechtzeitig erkennen und behandeln können, bevor Probleme entstehen. Zur Unterstützung der Diagnostik den Parodontitis-Schnelltest an. Bei aggressiven Entzündungen empfehlen wir den Bakterientest.

Im Rahmen unserer Parodontitis-Behandlung empfehlen wir eine medizinische Partnerbetreuung, da Parodontitis ansteckend ist. Dies geschieht zum Schutz des Patienten und seines Partners.

Nach erfolgter Behandlung sollte sich der Patient engmaschigen Kontrollen unterziehen, denn eine einmalige Behandlung reicht nicht aus.

Bei jeder Kontrolle werden durch die Prophylaxe-Helferin immer wieder die Zahnfleischtaschen untersucht. Die Ergebnisse werden dokumentiert und mit dem Ampelsystem gekennzeichnet:

  • Grün > alles ist in Ordnung
  • Gelb > der untersuchte Bereich muss weiterhin beobachtet werden
  • Rot > sofortiger Handlungsbedarf

Vorbeugen kann nur eine konsequente, regelmäßige Professionelle Zahnreinigung. Diese sollte mindestens 2x jährlich und so frühzeitig wie möglich durchgeführt werden.

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